Son Cubano

Die Wurzel des Salsa

Der Son ist die perfekte Verschmelzung der afrikanischen, spanischen und französischen Musikkultur der Kolonialzeit Cubas. Als Quelle dieser Musik und dieses Tanzes gelten die Berge der Sierra Maestra und das Gebiet im Osten von Santiago de Cuba. In den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts war der Vormarsch dieser ungeschliffenen Musik, nun auch von der breiten Masse auf den Feldern getragen, nicht mehr zu bremsen. Der "Son" entwickelte sich zu einer herausragenden Kraft der cubanischen Musik und des Tanzes. Er wurde so zum vermutlich einflussreichsten Element der gesamten lateinamerikanischen Tanzmusik überhaupt.

Er entwickelte sich zur Urform der heutigen Salsa, des Cha Cha Cha, der Rumba, des Mambo und vieler anderer Tänze.

In seiner ursprünglichen Form ist der "Son" noch am ehesten im Osten Cubas zu hören und zu sehen.

Salsa

Der angesagte Tanz – fühle die kubanischer Lebensfreude

Salsa hat seine Wurzel im Son , (ca. 1920 ) der Mutter aller lateinamerikanischen Paartänze. Dazu gehören unter anderem auch der Cha-Cha-Cha und der klassische Mambo. Der Name Salsa (deutsch: Soße ) entstand aber erst in den sechziger Jahren in New York, wo sich Einwanderer aus Cuba und Puerto Rico trafen und ihre Musik und Tanzkultur vermischten. Heute gibt es viele verschiedene Stile der Salsa, die nicht nur von den verschiedenen folkloristischen Einflüssen Lateinamerikas, sondern auch von vielen nordamerikanischen Tänzen wie Hustle und Swing beeinflusst wurden.

Bachata

Die romantische Verführung...

ist ein aus der Dominikanischen Republik stammender Musikstil, bzw. Tanz, der momentan durch einige populäre Hits in den Charts, wie z.B. `Obsession ´ boomt.

Bachata entstand Anfang der 1960er Jahre als eine Form des kubanischen bzw. karibischen Boleros (nicht zu verwechseln mit dem spanischen Bolero). Zunächst war Bachata dabei weniger zum Tanzen gedacht, sondern war einer von vielen Stilen der romantischen, lateinamerikanischen "Trio"-Gitarrenmusik, die vergleichbar mit der mexikanischen Mariachi-Tradition, hauptsächlich der Unterhaltung verliebter Paare diente.
In den folgenden Jahrzehnten nahmen Bachata Musiker Einflüsse aus anderen Stilen, wie dem Merengue, auf. Das Tempo wurde erhöht und Bachata wurde mehr und mehr als Tanzmusik verstanden. Heutzutage hat sich die Bachata zu einem Wettkampftanz mit umfangreichem Repertoire entwickelt. Ganz besonders in Italien ist diese Tendenz abzulesen. Dort haben die Tänzer viele Drehelemente der Salsa übernommen und auf den Bachata-Rhytmus angepasst.

Merengue

Merengue

Lebensfreude und Bewegung

Merengue stammt ebenfalls aus der Dominikanischen Republik. Sie wurde in der Kolonialzeit von den afrikanischen Sklaven entwickelt. Diese waren an den Armen und Beinen gekettet, daraus entwickelte sich der schleifende Grundschritt. Viele Elemente des afrikanischen Tanzes finden sich hier wieder. Merengue wird eng und körperbetont getanzt und ist meist schnell und temperamentvoll. Die Inhalte der Musik sind lustig und geistreich.



(Quelle: www.salsa-fiebre-tropical.de/)

 

Was für die Augen finden Sie auf untenstehenden Links

Rueda, wie sie spontan getanzt wird

http://www.youtube.com/watch?v=W1m3YxScOrU

Manolito Simonet y Su Trabuco

Konzertmitschnitte im April 2010 im Cafe' Cantante, Havanna, Kuba

http://www.youtube.com/watch?v=gwleuYLSEgU